You are not connected. The newsletter may include some user information, so they may not be displayed correctly.

Newsletter Februar 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

Newsletter Februar 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

13. Februar 2026

Firmen Logo

‍Herzlich Willkommen Visitor ,

ich freue mich, heute unseren aktuellen Newsletter zusenden zu können.

 

Einige haben die Newsletter der letzten beiden Monate vermisst und ja, ich bin tatsächlich nicht dazu gekommen. Aber von nun an, wird es wieder einen monatlichen Newsletter geben.

 

Ich hoffe, dass wir wieder interessante Themen für Dich ausgesucht haben. 

 

Herzliche GrĂĽĂźe

Stephan Boehnke

Foto Stephan Boehnke

Wir arbeiten also zu wenig?

 

…sagen Leute, die ihren Job nicht ordentlich machen!

 

Es ist schon merkwürdig, was man in letzter Zeit so alles lesen kann. Die Arbeitnehmer:innen in Deutschland arbeiten zu wenig, sind faul, sind zu häufig krank, sollten später in Rente gehen. Aha, schauen wir mal, wer solche Parolen so in die Landschaft setzt.

 

  • Allen voran unser Kanzler. Das ist der Typ, der die Schuldenbremse unter der Ampelregierung nicht ändern wollte und jetzt wohl als der Kanzler der größten Staatsverschuldung in die Geschichte eingehen wird.
  • Dann noch unsere Wirtschaftsministerin, die im 21. Jahrhundert Technologien des vorigen Jahrhunderts unter dem Deckmantel der Technologieoffenheit unterstĂĽtzt und gleichzeitig Markthemmnisse fĂĽr neue Technologien aufbaut. So fährt man eine der wichtigsten Volkswirtschaften Europas gezielt gegen die Wand.

 

Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen und man stellt fest, am lautesten sind die, die ihren eigenen Job nicht ordentlich machen.

 

Wir haben aktuell in Deutschland das höchste verfügbare Arbeitsvolumen, dass es je in Deutschland gab.

 

Das liegt vor allem daran, dass Bevölkerungsgruppen heute viel stärker im aktiven Arbeitsleben stehen, als das noch vor einigen Jahren der Fall war. Dies ist möglich durch den gesetzlich geregelten Anspruch auf Teilzeit und die Möglichkeiten Arbeitszeit deutlich flexibler zu gestalten als früher. Genau diese Optionen will man nun abschaffen, weil irgendwelche Lobbyisten die Chance wittern Arbeitnehmerrechte zu rasieren. Die Hoffnung ist, dass die Leute dann in Vollzeit zurückkehren, aber genau das wird nicht passieren. Die Menschen werden andere Wege suchen und finden, ihre Work-Life-Balance zu organisieren. Der Schuss wird also nach hinten losgehen.

 

Genau das ist aber der falsche Weg. Richtig wäre es bürokratische Hürden zu senken, ggf. auch Nachweispflichten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, weitere Flexibilisierungsmöglichkeiten zu bieten sowie untere und mittlere Einkommen steuerlich deutlich zu entlasten. Damit würde man Anreize schaffen, stattdessen will man verbieten. Übrigens genau das, was man der Ampel immer vorgeworfen hat.

 

Ich bin gespannt, was noch so an geistigen ErgĂĽssen auf uns zukommt. Ich hoffe nur, dass der Koalitionspartner sich daran erinnert, wo die sozialdemokratischen Wurzeln liegen. Kleiner Tipp: nicht bei den Lobbyisten!

separator.jpg

Flexibel arbeiten

...auch was fĂĽr Dein Unternehmen?

Wo wir schon beim Thema sind – nutzt Du in deinem Unternehmen schon alles gesetzlichen Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung?

 

Es ist inzwischen schon viel möglich, auch wenn dass Arbeitszeitgesetz im Kern sowas wie mobiles Arbeiten und Lebensarbeitszeitkonten nicht kennt. Wer zum Beispiel starke saisonale Schwankungen hat, kann mit Arbeitszeitkonten sehr viel Flexibilität in die Kapazitätsplanung bringen, ohne dass gleich Mehrarbeit entsteht. Dabei ist klar, dass nicht 1 Konzept alle denkbaren Konstellationen abdeckt. Man muss schon genauer hinschauen und überlegen was man wie umsetzen möchte.

 

Bereits 1999, habe ich  (damals noch auf der Seite der Gewerkschaften) die Einführung eines Labensarbeitszeitkontos bei meinem damaligen Arbeitgeber verhandelt und erfolgreich einführen können. Es ist erstaunlich, dass dieses Instrument auch heute noch von so wenigen Unternehmen genutzt wird. Für mich wäre das eine Voraussetzung um überhaupt ein Zertifikat wie "Familie & Beruf" erhalten zu können.

 

Wer sich mit diesem Thema intensiver auseinandersetzen möchte, kann sich gern ganz unverbindlich mit mir austauschen. Einen entsprechenden Termin kannst Du mit dem untenstehenden Link direkt buchen.

separator.jpg

Haben wir wirklich einen Fachkräftemangel?

Sackgasse fĂĽr Berufseinsteiger

Man hört es ständig und aus unterschiedlichen Branchen – uns fehlen Fachkräfte. Nun beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit der Vermittlung von Arbeitskräften. Das beginnt schon bei Azubis, geht aber weiter bis zu hochqualifizierten Fachkräften. Was mich nun verwundert ist, dass selbst Menschen mit einem ausgesprochen guten Profil im Arbeitsmarkt nicht zum Zug kommen.

 

Der Grund scheint mir ein aktuell sehr gefährlicher Trend zu sein. Es werden immer weniger Einstiegsjobs angeboten. Die Begründung ist simpel: Aufgaben, die von Berufsanfänger ausgeführt werden, kann auch eine KI übernehmen.

 

Was inhaltlich richtig ist, ist langfristig jedoch höchst gefährlich! Wer soll dann die zukünftigen senioren Fachkräfte ausbilden, wenn Berufseinsteiger keine Erfahrungen sammeln dürfen und von erfahrenen Fachleuten an die Hand genommen werden?

 

Was passiert, wenn sich dieser Trend durchsetzt?

Die Anzahl der verfügbaren „Senioren“ oder sagen wir „Erfahrungsträger“ wird sukzessive sinken, da die Gruppe an Menschen Stück für Stück in die Rente verschwindet. Neue „Erfahrungsträger“ kommen nicht nach, die will ja niemand ausbilden – kostet ja was?! Demzufolge werden sich die Unternehmen, um die immer weniger werdenden „Erfahrungsträger“ streiten und die Preise gehen nach oben. Irgendwann kollabiert das System und alle gucken sich erschrocken an und wundern sich, wie das passieren konnte.

 

Macht diesen Quatsch bitte nicht mit. Sorgt dafür, dass junge Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Fordert und fördert Berufseinsteiger und macht sie zu den „Erfahrungsträgern“ der Zukunft. Nur so kann es gehen.

 

Und ja, die KI wird viele und auch hochwertige Aufgaben übernehmen, dafür entstehen aber auch wieder andere Tätigkeitsfelder, die besetzt werden müssen. Im Idealfall von motivierten Menschen, die sich mit Freude bei ihrem Arbeitgeber einbringen.

 

Wer an der Vermittlung von Fachkräften und Nachwuchs aus dem In- und Ausland interessiert ist, meldet sich gern bei mir.


pic3.jpg

eRecht24
Siegel Top Berater

facebookyoutube

Sie erreichen uns unter kontakt@boehnke-hr-consult.com

shadowbottom.jpg