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Newsletter Juni 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

Newsletter Juni 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

26.06.2026

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‍Herzlich Willkommen Besucher ,

ich freue mich, heute unseren aktuellen Newsletter zusenden zu können.


Ich hoffe, dass wir wieder interessante Themen für Dich ausgesucht haben. 

 

Herzliche Grüße

Stephan Boehnke

Foto Stephan Boehnke

Eine neue Marktanalyse ist verfügbar

Dokumentenmanagement und Dokumentenerstellung 2026

Die Auswahl geeigneter Lösungen für Dokumentenmanagement, Dokumentenerstellung und Prozessautomatisierung gehört heute zu den wichtigsten Entscheidungen im Rahmen der Digitalisierung. Gleichzeitig wächst die Zahl der Anbieter, Plattformen und Lösungsansätze kontinuierlich.


Viele Unternehmen starten ihre Auswahl direkt mit einem Anbietervergleich. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass die eigentliche Herausforderung bereits deutlich früher beginnt: Welche Lösungsarchitektur passt überhaupt zu den eigenen Anforderungen?

 

Je nach Ausgangssituation können klassische Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Enterprise-Content-Management-Plattformen (ECM), Dokumentenautomatisierungslösungen oder Prozess- und Low-Code-Plattformen die richtige Wahl sein.


Die neue Marktanalyse „Dokumentenmanagement & Dokumentenerstellung 2026“ unterstützt HR-, IT- und Digitalisierungsverantwortliche dabei, geeignete Lösungsansätze zu identifizieren und typische Fehlentscheidungen bei der Softwareauswahl zu vermeiden.

 

Die Analyse enthält unter anderem:

 

  • Marktüberblick und Einordnung der Anbieter
  • Entscheidungslogik für unterschiedliche Einsatzszenarien
  • Bewertung von Funktionen, Integration und Betrieb
  • Typische Fehlentscheidungen bei der Systemauswahl
  • Praxisorientierte Handlungsempfehlungen

 

Die Marktanalyse steht kostenfrei zum Download bereit.

Marktanalyse Dokumentenmangement
Bild ist KI generiert
Datensouveraenitaet
Bild ist KI generiert

Datensouveränität

Wem gehören Deine Daten wirklich?

Viele Unternehmen setzen heute auf moderne Cloud-Lösungen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

 

  • schnelle Implementierung
  • geringe Betriebsaufwände und
  • ine hohe Skalierbarkeit.


Lange Zeit standen dabei vor allem Funktionen, Kosten und Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt der Auswahl.


In Gesprächen mit Kunden beobachte ich jedoch einen deutlichen Wandel. Immer häufiger wird eine zusätzliche Frage gestellt:

 

Wo liegen unsere Daten – und wer kann darauf zugreifen?

 

Besonders bei sensiblen Informationen wie Personaldaten, Gesundheitsdaten oder vertraulichen Unternehmensinformationen gewinnt das Thema Datensouveränität zunehmend an Bedeutung. Viele Unternehmen beschäftigen sich dabei intensiv mit dem sogenannten US Cloud Act.

 

Der Cloud Act verpflichtet US-Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen dazu, Daten an US-Behörden herauszugeben – auch dann, wenn diese Daten außerhalb der USA gespeichert werden. Für viele europäische Unternehmen entsteht dadurch eine Unsicherheit: Reicht ein Rechenzentrum in Deutschland oder Europa tatsächlich aus, wenn der Anbieter selbst einem außereuropäischen Rechtsraum unterliegt?

 

Die Folge ist eine veränderte Nachfrage am Markt. Immer mehr Unternehmen bevorzugen Hosting-Lösungen bei europäischen oder deutschen Anbietern, selbst wenn diese mit höheren Kosten verbunden sind. Die Entscheidung wird dabei nicht allein technisch oder wirtschaftlich getroffen, sondern zunehmend auch unter dem Gesichtspunkt der digitalen Souveränität.


Dabei geht es nicht darum, amerikanische Cloud-Anbieter grundsätzlich in Frage zu stellen. Viele von ihnen bieten leistungsfähige und sichere Plattformen. Dennoch zeigt sich, dass Datensouveränität für viele Organisationen zu einem eigenständigen Entscheidungskriterium geworden ist.


Wer heute Software auswählt, sollte deshalb nicht nur die Funktionen bewerten, sondern auch folgende Fragen stellen:

 

  • Wer ist rechtlicher Betreiber der Plattform?
  • In welchem Land werden die Daten gespeichert?
  • Welchem Rechtsraum unterliegt der Anbieter?
  • Welche Zugriffsmöglichkeiten bestehen für Dritte?
  • Welche Alternativen mit europäischem Hosting stehen zur Verfügung?

 

Datensouveränität entwickelt sich damit zunehmend von einem IT-Thema zu einer strategischen Managemententscheidung. Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Fragen beschäftigen, schaffen Transparenz und reduzieren langfristige Risiken.

 

 

Die zentrale Frage lautet daher nicht mehr nur:

 

„Welche Software ist die beste?“ – sondern auch: „Unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen werden unsere Daten verarbeitet?“

Was ist eigentlich eine Reform?

Der Begriff „Reform“ wird in politischen Diskussionen häufig verwendet. Fast jede Veränderung wird heute als Reform bezeichnet. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich?

 

Eine Reform ist mehr als eine Anpassung oder eine einzelne Maßnahme. Sie beschreibt eine grundlegende Veränderung bestehender Strukturen mit dem Ziel, ein System dauerhaft leistungsfähiger, effizienter oder zukunftsfähiger zu machen.


Eine echte Reform zeichnet sich dabei durch mehrere Merkmale aus:

 

  • Sie adressiert die Ursachen eines Problems und nicht nur dessen Symptome.
  • Sie verändert bestehende Strukturen oder Prozesse nachhaltig.
  • Sie wirkt langfristig und nicht nur kurzfristig.
  • Sie verfolgt ein klares Zielbild für die Zukunft.

 

Demgegenüber stehen Maßnahmen, die zwar Veränderungen bewirken, aber keine Reformen im eigentlichen Sinne darstellen. Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Anpassungen von Grenzwerten oder Freibeträgen
  • Erhöhungen oder Senkungen von Steuern und Abgaben
  • Einmalige Förderprogramme
  • Zusätzliche Berichtspflichten oder neue Verwaltungsvorgaben

 

Solche Maßnahmen können sinnvoll oder notwendig sein. Sie verändern jedoch häufig nicht die zugrunde liegenden Strukturen.

 

Diese Unterscheidung ist nicht nur in der Politik relevant. Auch Unternehmen stehen regelmäßig vor der Frage, ob sie echte Reformen durchführen oder lediglich bestehende Prozesse optimieren.

Ein Beispiel aus dem HR-Umfeld: Die Digitalisierung eines papierbasierten Personalprozesses ist oft mehr als nur eine technische Umstellung. Werden gleichzeitig Rollen, Verantwortlichkeiten und Abläufe neu gestaltet, handelt es sich um eine echte Reform des Prozesses. Wird dagegen lediglich ein bestehendes Formular digitalisiert, bleibt die grundlegende Struktur unverändert.

 

Vielleicht lohnt es sich deshalb, bei der nächsten öffentlichen Debatte oder bei der nächsten Veränderungsinitiative im eigenen Unternehmen eine einfache Frage zu stellen:

 

Handelt es sich tatsächlich um eine Reform – oder lediglich um eine Anpassung innerhalb bestehender Strukturen?

 

Die Antwort auf diese Frage entscheidet häufig darüber, ob Probleme dauerhaft gelöst oder lediglich verwaltet werden. 

Reformen
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