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Newsletter Mai 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

Newsletter Mai 2026 Stephan Boehnke HR Consulting & Training

28. Mai 2026

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‍Herzlich Willkommen Besucher ,

ich freue mich, heute unseren aktuellen Newsletter zusenden zu können.


Ich hoffe, dass wir wieder interessante Themen für Dich ausgesucht haben. 

 

Herzliche Grüße

Stephan Boehnke

Foto Stephan Boehnke

Warum Agilität in Unternehmen häufig scheitert

Ich habe mein SCRUM Master Zertifikat erneuert

2022 hatte ich mich entschieden mich tiefer mit agilem Projektmanagement auseinanderzusetzen und habe das Zertifikat zum SCRUM Master erworben. Solche Zertifikate haben eine Gültigkeit von 2 Jahren und so war es in diesem Jahr wieder so weit, die Zertifizierung zu erneuern.

 

Ich halte es für richtig, das erworbene Wissen in regelmäßigen Abständen aufzufrischen. Wenn ich mir allerdings Kundenprojekte ansehe, dann wird zwar gern und viel über Agilität und vor allem über agiles Projektmanagement und agile Teams gesprochen, in der Umsetzung ist allerdings noch sehr viel Luft nach oben.

 

Wozu benötigt man einen Lenkungskreis in einem Projekt, wenn man es unter „agilem Projektmanagement“ laufen lässt. Gerade aus SCRUM Perspektive sind die Rollen und Verantwortlichkeiten klar verteilt. Wir können aber offensichtlich unsere traditionelle Projektherangehensweise nicht abschütteln. Schließlich haben wir das immer so gemacht.

 

Ich würde hier den Organisationen auch empfehlen ihre Mitarbeitenden entsprechend zu schulen und dies gilt auch für die Entscheidungsträger. Man könnte sich so manche Abstimmungsrunde und damit viel Zeit und Geld sparen, wenn Verantwortlichkeiten klar definiert sind und Teams konsequent in ihrer Arbeitsweise unterstützt werden. Gut aufgesetzte agile Projekte laufen dann auch nicht aus dem Ruder.

 

Wer agile Projekte strukturierter und effizienter aufsetzen möchte oder einfach einmal Erfahrungen austauschen will, kann mich gern direkt ansprechen.

Bild ist KI generiert

Wenn Unternehmen wüssten, was sie alles wissen! 

Wissensmanagement zwischen Mensch und KI

Ich hatte in dieser Woche einen spannenden Call mit einem ehemaligen Kollegen. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Wissensmanagement und hier im Besonderen mit dem Wissenstransfer. Ein Teil des Wissensmanagements, der angesichts der demographischen Entwicklung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

 

Interessant fand ich vor allem eine Erfahrung von ihm, die ich sehr teile:

 

Top down aufgesetztes Wissensmanagement funktioniert deutlich seltener als ein Wissensmanagement, dass im kleinen Kreis, also von unten nach oben aufgesetzt wird.

 

Warum ist das so? Zunächst einmal, weil in einer kleinen Gruppe das Teilen von Wissen greifbarer wird und sofort in den Arbeitsalltag integriert werden kann.

 

Unternehmensweite Wissensdatenbanken haben den Vorteil das verfügbare Wissen an einem zentralen Ort zu bündeln, aber die Masse an Informationen überfordert häufig die Anwender:innen. Selbst gute Suchroutinen führen dann häufig nicht zum gewünschten Ergebnis und somit verkommt das gut gedachte Wissensmanagement zu einem großen Datengrab ohne nachhaltigen Nutzen.

 

Implizites Wissen wird eher gegenüber Menschen als gegenüber Maschinen geteilt

 

Ein weiterer Punkt ist natürlich auch die Erhebung der benötigten Daten. Sicher gibt es massenhaft explizites Wissen in verschiedensten Dokumenten, aber häufig ist implizites Wissen, also das, was die Menschen im Kopf haben, noch viel wertvoller.

 

Viele versuchen hier mit KI-Anwendungen dieses Wissen zu erheben, aber sind wir mal ehrlich: Wollen wir einer Maschine unser Herz ausschütten? Es mag sein, dass sich der Umgang mit KI in naher Zukunft „normalisiert“ und auch das gut funktionieren wird. Heute sieht die Welt aber noch anders aus.

 

Insbesondere die negativen Erfahrungen im Berufsleben werden wir eher einer Person gegenüber Preis geben, zu der wir ein entsprechendes Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Und genau das passiert in einem gut organisierten und strukturierten Wissenstransfer-Prozess. Hier wird also auf absehbare Zeit der Mensch immer noch eine ganz zentrale Rolle spielen.

 

Wenn das Wissen erfasst ist, dann kann jedoch KI die ganze Stärke ausspielen. Aus erhobenem Wissen, egal ob explizit und/oder implizit können Lerninhalte erstellt, bereitgestellt und Lernfortschritte erfasst und ausgewertet werden. Hier zeigt sich, dass der Umgang und die Aufbereitung von großen Datenmengen bei einer KI in den richtigen „Händen“ oder sollte man besser sagen Einsen und Nullen ist. Dabei ist der KI auch völlig egal in welchen Formaten das Wissen vorliegt. Das können Dokumente, Zeichnungen, Fotos, Tonaufnahmen oder auch Videomaterial sein. Die KI zieht sich die wesentlichen Inhalte für eine Learning Journey heraus und bereitet die Inhalte strukturiert auf.

 

Wer Wissensmanagement menschlich und gleichzeitig technologisch sinnvoll aufbauen möchte, kann mich gern kontaktieren. Für den Wissenstransfer selbst ebenso wie für KI-gestützte Learning Journeys habe ich die passenden Expert:innen im Netzwerk.

In eigener Sache

Update zum Softwarevergleich Dokumentenmanagement

Ich hatte für Mai den nächsten Softwarevergleich zum Thema Dokumentenmanagement angekündigt. Der Softwarevergleich befindet sich aktuell in den finalen Abstimmungen und wird voraussichtlich im Juni veröffentlicht.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei erneut praxisnahe Entscheidungshilfen rund um Funktionen, Integrationsfähigkeit, Betriebsmodelle sowie Implementierungs- und Betriebsaufwand.

 

Der Softwarevergleich zur elektronischen Personalakte (ePA) ist weiterhin online verfügbar. 

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