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Ich hoffe, dass wir wieder interessante Themen für Dich ausgesucht haben. Herzliche Grüße Stephan Boehnke |
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DokumentenmanagementsystemeDer nächste Softwarevergleich kommt im MaiNachdem ich im März den Softwarevergleich zur elektronischen Personalakte veröffentlicht habe, wird nun in Kürze der Vergleich der Dokumentenmanagementsysteme folgen.
Ich war selbst überrascht, wie vielfältig der Markt hier ist und welche unterschiedlichen Aspekte bei der Auswahl des „richtigen“ Systems zu beachten sind. Ich bin daher gespannt auf die Reaktionen. Der Vergleich zur ePA ist dauerhaft auf meiner Homepage verfügbar. Dort werdet ihr dann auch in Kürze den Vergleich zu den Dokumentenmanagementsystemen finden.
Den vollständigen Softwarevergleich der elektronischen Personalakte könnt ihr weiterhin hier herunterladen: |
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| Ein Blick in meine Vergangenheit
Warum Kernkraft keine gute Idee istBevor ich in das Personalmanagement gewechselt bin, war ich als Automatisierungsingenieur in Berliner Heizkraftwerken tätig. Als Energieträger kamen dort heimische Braunkohle, Erdgas und Erdöl zum Einsatz. In unserer Unternehmensgruppe wurden auch Kernkraftwerke betrieben.
Und ja, wir beherrschen aus einer ingenieurtechnischen Perspektive den Bau und Betrieb von Kernkraftwerken. Aber so gut wir das auch beherrschen, am Ende bleiben es technische Anlagen und wie jede andere technische Anlage auch, kann dort auch etwas schiefgehen, und das aus verschiedensten Gründen: Materialermüdung, technischer Defekt, menschliches Versagen.
Wir beherrschen schließlich auch den Bau und Betrieb von Autos, Flugzeugen und vielen anderen technischen Anlagen. Und die Erfahrung zeigt, auch dort geht mal was schief. Es gibt defekte und verunfallte Autos, Flugzeuge und auch in der ein oder anderen technischen Großanlagen kommt es zu Ausfällen und Störungen. Das ist absolut normal und lässt sich eben nicht zu 100 % verhindern.
Der entscheidende Unterschied ist aber, dass bei all diesen konventionellen technischen Anlage die Auswirkungen solche Defekte, Störungen oder Unfällen zeitlich und auch räumlich begrenzt sind. Für die Betroffenen ist auch das katastrophal, aber die Auswirkungen sind eben sehr stark begrenzt, das Risiko beim Betrieb solcher Anlage ist also gut kalkulierbar. Anders ist das bei kerntechnischen Anlagen. Hier sind die Auswirkungen weder zeitlich noch räumlich begrenzt. Je nach Umfang der Störung können hier großflächige Gebiete über mehrere tausend Jahre kontaminiert werden. Genau aus diesem Grund gibt es inzwischen auch keine einzige Einzelversicherung, die den Betrieb einer solchen Anlage versichert. Hier sind schon seit vielen Jahren immer Zusammenschlüsse von Versicherungen tätig. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass nahezu alle Betreiber von Kernkraftwerken staatliche Unternehmen sind (EdF in Frankreich, Vattenfall in Schweden etc.) oder bei privaten Betreibern der Staat für Risiken eintritt.
Wer also glaubt Kernenergie wäre eine kostengünstige und sichere Energiequelle, der irrt. Unter Berücksichtigung der Vollkosten (hierzu gehört auch die Endlagerung des radioaktiven Abfalls) sind solche Anlage nicht wirtschaftlich zu betreiben. Jeder heutige Neubau ist ausschließlich auf energiewirtschaftliche Engpässe aber nicht auf Kostenvorteile zurückzuführen.
Der einzige Weg sich energiewirtschaftlich auf lange Zeit unabhängig zu machen ist der umfassende Ausbau regenerativer Energiesysteme. Dazu gehören neben der Erzeugung auch die Verteilung, Steuerung und Speicherung. Es ist daher erschreckend zu sehen, wie die aktuelle Wirtschaftsministerin gegen die Interessen Deutschlands handelt und den so dringend notwendigen Ausbau dieser Systeme aktiv behindert. |
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Was ist los in diesem Land?Warum so manche Alternative keine Alternative ist.Ich frage mich oft, warum verantwortliche Politiker in diesem Land seit so vielen Jahren die bekannten Probleme nicht lösen, sondern lieber aussitzen. Und wenn ich mir dann die letzten 25 Jahre ansehe, stelle ich fest, dass alle Politiker, die versucht haben Dinge anzupacken und zu reformieren abgewählt wurden. Das beginnt mit der Agenda 2010 von Gerhard Schröder und endet mit der Ampelkoalition, die in einer außergewöhnlich schwierigen Situation wichtige Weichen gestellt hat.
Ich frage mich dann auch, warum die Bürger, die genau diese Wahlergebnisse produziert haben, sich über die Untätigkeit der heute verantwortlichen Politiker aufregen. Noch mehr überrascht mich, dass dann ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Bürger auf die Idee kommt, dass die Wahl von Nazis eine gute Idee wäre, um etwas in diesem Land zu ändern.
Nun wird es schon die ersten geben, die der Meinung sind man können die AfD doch nicht in die Nazi Ecke packen – doch, kann man – muss man sogar. Wer sich die mal die Mühe gemacht hat, sich das Wahlprogramm dieser Partei anzusehen wird feststellen, dass es eine Aufzählung von Maßnahmen und Vorstellungen beinhaltet, die mit den Grundwerten menschlichen Zusammenlebens nichts zu tun haben. Sollte sich diese Partei tatsächlich einmal bei Wahlen durchsetzen, werden die Menschen, denen es heute schon nicht so gut geht, am härtesten betroffen sein. Keine soziale Unterstützung mehr, Frauen (insbesondere Alleinerziehende) werden praktisch als Menschen 2. Klasse betrachtet, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen werden ausgegrenzt. Ich spreche bewusst gar nicht über Rassismus. Es reicht schon aus was den „Urdeutschen“ droht, wenn sie nicht ins Raster passen.
Ich bin selbst auch mit vielen Dingen in diesem Land nicht einverstanden. Ich sehe einen riesigen Bedarf an nachhaltigen Reformen, die dringend benötigt werden. Ich würde jedoch nie auf die Idee kommen eine AfD als mögliche Alternative zu sehen. Nur, wenn man das Wort „Alternative“ im Namen trägt, ist man nicht zwingen eine Alternative. Wer das glauben sollte, glaubt wohl auch, dass Zitronenfalter, Zitronen falten. Kleiner Spoiler: Dem ist nicht so! |
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